ZDF-Eckpunkte mit der Produzentenallianz um Entertainmentformate erweitert

Verbesserte Bedingungen für Unterhaltungsproduzenten beim ZDF

Berlin, 29. Juli 2013 – Nach konstruktiven Verhandlungen kamen ZDF und Produzentenallianz überein, die Eckpunkte der vertraglichen Zusammenarbeit bei vollfinanzierten Auftragsproduktionen auf alle TV-Entertainment-Genres außer Talkshows auszuweiten und damit den fiktionalen Produktionen gleichzustellen. Die erweiterten „Eckpunkte" garantieren dem Produzenten eine Erlösbeteiligung bei einer kommerziellen Auswertung seiner Produktion (z.B. auf DVD). Darüber hinaus regeln die Eckpunkte die Rahmenbedingungen für die Neuentwicklung von Unterhaltungsformaten und die Bedingungen einer weltweiten Formatvermarktung.

„Wir freuen uns, dass erstmals ein führender deutscher Fernsehsender eine grundlegende Regelung für die Entwicklung und Produktion von Entertainment-Programmen mit den Produzenten abgeschlossen hat. Das ZDF hat sich als hartnäckiger, aber stets fairer Verhandlungspartner erwiesen. Es wäre wünschenswert, wenn es zukünftig mehr international erfolgreiche Unterhaltungsformate deutschen Ursprungs gäbe. Dafür haben ZDF und die Produzentenallianz einen wichtigen Grundstein gelegt", erläutert Dr. Christian Franckenstein, CEO der MME Moviement AG und Vorsitzender der Sektion Entertainment der Produzentenallianz.

„Das ZDF setzt mit der Erweiterung der Eckpunktevereinbarung auf den Bereich Entertainment den Weg partnerschaftlicher Vereinbarungen mit den Produzenten bei Auftragsproduktionen konsequent fort“, erklärte ZDF-Intendant Dr. Thomas Bellut.

Die Laufzeit der neuen ZDF-Eckpunkte-Vereinbarung beginnt rückwirkend am 1. Juni 2013 und endet am 31. Mai 2015.

Zum Download: Eckpunkte der vertraglichen Zusammenarbeit bei ZDF-Auftragsproduktionen zwischen ZDF und Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen

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