Einzahlungspflicht für Pensionskasse Rundfunk neu geregelt

„Limburger Lösung“: Bedeutsame Verbesserung für Produzenten und Filmschaffende

Berlin, 30. September 2016 –  Nach jahrelanger Unsicherheit über die Einzahlungspflicht in die Pensionskasse Rundfunk hat die Produzentenallianz mit der ARD, dem ZDF, ver.di, dem BFFS und der Pensionskasse Rundfunk die „Limburger Lösung“ vereinbart, der jetzt der Produzentenallianz-Gesamtvorstand zugestimmt hat.

Die „Limburger Lösung“ bestimmt, dass Kinoproduktionen nicht unter die Pensionskassenregelung fallen. Bei teil- und vollfinanzierten Auftragsproduktionen werden die Beiträge durch die Sender übernommen. Auch bei geförderten Fernsehproduktionen konnte sich die Produzentenallianz mit einer Neuregelung durchsetzen, nach der die Sender ihre Beiträge entsprechend ihrer Finanzierungsanteile leisten und der Produzent nur entsprechend seines Eigenanteils zahlungspflichtig ist. Die Einbeziehung der Film- und Fernsehförderung soll durch eine konzertierte Aktion neu geregelt werden.

„Mit der ‚Limburger Lösung‘ haben wir nach langen und beharrlichen Verhandlungen eine bedeutsame Verbesserung für die deutsche Fernsehproduktion erreicht“, erklärt der Produzentenallianz-Vorsitzende Alexander Thies. „Für uns Produzenten herrscht jetzt endlich Rechtssicherheit darüber, für welche Produktionen Pensionskassenbeiträge zu leisten sind. Und für die Filmschaffenden gewährleistet die ‚Limburger Lösung‘ eine gerechte und solidarische Ausstattung ihrer Alters- und Hinterbliebenenvorsorge.“

Zum Download: LIMBURGER LÖSUNG – Vereinbarung zur Abführung und Erstattung von Anstaltsbeiträgen an die Pensionskasse Rundfunk VVaG


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