Sachsen-Anhalt präsentiert neues Finanzierungsinstrument für die Medienwirtschaft

Alexander Thies: „Wieder einmal Vorreiter“

Am Berlinale-Dienstag haben die sachsen-anhaltinische Staatskanzlei und die Investitionsbank Sachsen-Anhalt in Berlin das neue Finanzierungsinstrument „Sachsen-Anhalt Impuls Medien“ vorgestellt. Damit werden auf Darlehensbasis zusätzlich 50 Mio. Euro exklusiv für die Medienwirtschaft bereitgestellt.

„Die Medienwirtschaft nimmt in unserem Land einen wichtigen Platz ein. Sie ist Teil der Kreativwirtschaft, die mit ca. 12.000 Arbeitsplätzen der drittgrößte Sektor ist,“ erläutert der Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, Staatsminister Rainer Robra: „Das Programm hat das Ziel, die Medienwirtschaft in Sachsen-Anhalt weiter voranzubringen. Wir erkennen mit diesem neuen Darlehensprogramm ausdrücklich an, dass auch immaterielle Wirtschaftsgüter Gegenstand einer Darlehensfinanzierung sein können“

Alexander Thies, Vorsitzender des Vorstandes der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, bedankt sich dafür, dass Sachsen-Anhalt die Initiative der Produzentenallianz aufgenommen hat und „hier wieder einmal eine Vorreiterrolle einnimmt.“ Sachsen-Anhalt habe die Rahmenbedingen der Branche „immer ganz besonders ins Auge genommen“, so sei zum Beispiel der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag mit der Verankerung der Protokollnotiz für die Produzenten ein großer Schritt nach vorne. Thies betonte auch den Aspekt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit für die mittelständische Produktionswirtschaft. „Mit solchen Instrumenten, wie Sie sie hier aus der Taufe gehoben haben und mit denen, die Sie noch schaffen werden, wird es uns gelingen, auch international eine größere Rolle zu spielen.“

Details zum Programm finden Sie auf den Seiten der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

 

10. Februar 2009

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