Produzentenstudie 2012 begonnen

„Belastbare wirtschaftliche Daten der Produktionsbranche unentbehrlich


Berlin, 18. April 2012 – Mit der Produzentenstudie 2012 läuft in diesen Tagen die erste große Erhebung der wirtschaftlichen Situation der Film- und Fernsehwirtschaft in Deutschland seit mehr als 10 Jahren an. Die Studie untersucht zum Beispiel, wie viele Stunden Film von deutschen Produzenten jährlich produziert werden, welche Umsätze die Film- und Fernsehproduktionswirtschaft in Deutschland pro Jahr generiert, wie viele Arbeitsplätze die Branche schafft, wie sich Herstellungskosten für deutsche Auftragsproduktionen entwickeln und wie sich die Gewinnmargen der Produzenten nach Produktionssegmenten entwickelt haben.

„Belastbare und vor allem aktuelle wirtschaftliche Daten der Produktionsbranche sind in Verhandlungen mit der Politik, den Verwertern und den Tarifpart­nern unentbehrlich,“ erläutert Alexander Thies, Vorsitzender des Produzentenallianz-Gesamtvorstands, „wir­ erwarten, dass die Produzentenstudie genau diese Daten liefert.“

Die Produzentenstudie wird von der Hamburg Media School und der Goldmedia GmbH im Auftrag der Filmförderungsanstalt, der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien durchgeführt und vom FilmFernsehFonds Bayern, der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen, nordmedia, dem Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und der Mitteldeutschen Medienförderung gefördert. Neben der Produzentenallianz, die das Projekt von Anfang an begleitet hat, wird die Produzentenstudie auch von der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm unterstützt.


Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen ist die maßgebliche Interessenvertretung der deutschen Produzenten von Film-, Fernseh- und anderen audiovisuellen Werken. Sie vereint ca. 210 Produktions­unternehmen aus den Bereichen Animation, Kinofilm, TV-Entertainment, TV-Fiktion, Werbung und Dokumentation


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