Produzentenallianz-Sektion Animation wirbt bei Ministerpräsidenten für öffentlich-rechtlichen Jugendkanal

Hochwertiges Programm für Jugendliche

München/Berlin, 11. März 2014 – Anlässlich des Treffens der Ministerpräsidenten am 13. März 2014, bei dem auch das Projekt eines gemeinsamen Jugendkanals von ARD und ZDF auf der Agenda steht, wirbt die Produzentenallianz-Sektion Animation für eine Zustimmung zu einem solchen neuen Jugendkanal. Die Produzenten dieser Sektion stehen dem Kinder- und Jugendprogramm naturgemäß nahe und bieten ihre Kooperation bei der Schaffung neuer Programmformate und der Realisierung qualitätsvoller Inhalte eines solchen neuen Senders an.

In einem Schreiben an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder, den Regierenden Bürgermeister von Berlin, den Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen und den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg heißt es, die Produktionsunternehmen insbesondere der Produzentenallianz-Sektion Animation hätten ein vitales Interesse daran, mit den Programmverantwortlichen eines Jugendkanals konkrete Programmideen und  formate zu entwickeln. Dies setzt natürlich auch eine angemessene Finanzausstattung eines solchen Jugendkanals voraus.

Aufgabe eines solchen Jugendkanals muss es sein, jungen Zuschauern, die aus der Zielgruppe des KiKA herausgewachsen sind, hochwertiges und für sie geeignetes Programm zu bieten und sie so langfristig an die Angebote des öffentlich-rechtlichen Qualitätsfernsehens zu binden. Gerade diese Altersgruppe nutzt auch via Internet vielfältige mediale Angebote, die oftmals mit ausschließlich internationalem Content gespeist werden. Ohne entsprechende Angebote von ARD und ZDF besteht die Gefahr, dass die Jugendlichen gerade in diesem besonders wichtigen Entwicklungsstadium immer weniger Zugang zu Inhalten erhalten, die ihr reales Umfeld und ihre Lebenswirklichkeit in der Bundesrepublik Deutschland zeigen.

Zum Schreiben der Sektion Animation: Beschlussfassung über einen gemeinsamen Jugendkanal von ARD und ZDF


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