Transparenz-Initiative findet Resonanz bei der Politik

Berlin, 7. Juni 2013 – Die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen begrüßt, dass jetzt auch Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von öffentlich-rechtlichen Sendern Transparenz gefordert hat. Beim Medienforum NRW sagte sie: „Wettbewerb fair gestalten – dazu gehört auch mehr Transparenz bei der Vergabe von Auftragsproduktionen durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“. Sie bezeichnete Nordrhein-Westfalen in dieser Frage als Vorreiter und verwies auf den WDR, der mit seinem Produzentenbericht seit Jahren jährlich Auskunft geben müsse, wie viele Aufträge er in welchem Umfang an Produzenten vergibt. Diese Vorreiterrolle will sie stärken und meint, dass der Bericht, der derzeit nur intern verwendet wird, künftig veröffentlicht werden sollte.

„Der Gesamtvorstand der Produzentenallianz ist sehr erfreut, dass unsere Initiative, mit der wir die Transparenzdiskussion beim Deutschen Produzententag 2012 in Gang gebracht haben, bei der Politik Resonanz gefunden hat“, erklärt Alexander Thies, Vorstandstandsvorsitzender des Produzentenallianz-Gesamtvorstands. „Ministerpräsidentin Kraft ist ja nicht die einzige. Neben verschiedenen Bundespolitikern hat auch Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Länder-Medienkommission, gesagt, sie erwartet mehr Transparenz von den Rundfunkanstalten. Deshalb freuen wir uns auch besonders, dass die Bereitschaft zur Transparenz offenbar auch bei den Sendern selbst gewachsen ist und wir unsere Transparenz-Initiative in absehbarer Zeit konkretisieren können.“


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