12.09.2017

Hamburgs Mediensenator Brosda fordert eine feste „budgetäre Steuerung“ des ARD und ZDF-Programmangebots

Der Hamburger Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda (SPD) wolle ARD, ZDF und Deutschlandradio künftig "budgetär" steuern: Er wünsche sich, so Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abendblatt, dass es ein „endliches Budget“ für das Programm gäbe und wenn die Sender ein neues Programm künftig schaffen wollen, müsste dieses im Rahmen des vorgegebenen Budgets erfolgen, d.h. notfalls müsse ein altes Programmangebot dann abgeschaltet werden. Diese Idee hätte er aus Finnland mitgebracht und Renner bezeichnet diese Idee als „revolutinonär“ für deutsche Verhältnisse. Ziel sei nämlich, „..ein System zu schaffen, das nicht unendlich expansiv ist und dennoch in die digitale Welt hineinwachsen kann“. Aber es würde auch bedeuten, dass die Sender nach diesem Vorschlag „..für ihre Digitalpläne nicht mit zusätzlichen Mitteln rechnen“ könnten. Neue Regeln für ARD und ZDF?

(frei zugänglich / Artikel vom 6.9.2017)


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