16.04.2018

Reaktion des WDR auf die Vorwürfen der Untätigkeit bei Belästigungsvorwürfen im Sender: „..die Anschuldigungen weder entkräftet noch belegt und somit nicht abschließend aufgeklärt werden.

Der heutige Fernsehdirektor des WDR Jörg Schönenborn: „Am Ende hatten wir aber weder einen konkreten Vorwurf noch namentliche Opfer." Jörg Schönenborn, seinerzeit Chefredakteur, dementiert einen Medienbericht des Spiegel Magazins, wonach er Vorwürfen sexueller Belästigung im WDR nicht nachgegangen sei. Es habe eine umfassende Untersuchung der Geschäftsleitung gegeben. WDR-Chef bestreitet Untätigkeit bei Belästigungsfällen


Klarstellung des WDR vom 13.4.2018:
Am Freitag, 13.4. hat der WDR zu den Vorwürrfen des Stern und des Spiegel Magazins mit einer aufklärenden E-Mail Stellung bezogen: Klarstellung zur aktuellen Berichterstattung über den WDR


Hamburger Abendblatt: "Wut, Traurigkeit und Empörung" herrschen nach Beobachtung von Fernsehdirektor Schönenborn derzeit beim WDR - aber auch eine offene Diskussionskultur. Nach den jüngsten Veröffentlichungen meldeten sich jetzt viele Frauen und berichteten über sexuelle Belästigung.  Schönenborn: "Müssen ein Klima des Vertrauens schaffen"


Süddeutsche Zeitung: Nach Belästigungsvorwürfen gegen einen weiteren Mitarbeiter sollen jetzt Rechtsanwälte dem Sender bei der Aufklärung helfen. Auch der Rundfunkrat wird sich bei seiner Sitzung im Mai mit dem Thema befassen. Hans Hoff schreibt dazu: Unruhe im Funkhaus

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