11.08.2017

Rundfunkstaatsvertrag: Nicht an einem Oldtimer schrauben, wenn man in der Tesla-Welt stünde

In einem ausführlichen Beitrag in epd medien schreibt Dagmar Gräfin Kerssenbrock, Vorsitzende des NDR-Verwaltungsrats, zur Reform des Rundfunkstaatsvertrags, dass er aus einer "linearen und analogen Welt" stamme - also von "gestern" sei. Sie schlägt eine "trimediale Medienordnung" vor, bei der es zu einer Ersetzung des gegenwärtigen Rundfunkbegriffs durch den Begriff des "Mediendienstes" kommen müsse. Der neue Begriff erfasse dann auch gleich die "Online-Plattformen im Sinne der weiten Begriffsdefinition der EU-Kommission und Dienste". Sie plädiere für einen neuen Mediendienstestaatsvertrag der Länder zur Ausgestaltung einer trimedialen - nicht mehr dualen - Medienwelt.

Aus epd medien, Ausgabe Nr. 32 vom 11.8.2017, S. 5-8.


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