11.01.2018

UFA-Chef Hofmann: „Keine Formel“ für Finanzierungsmodelle der Plattformbetreiber

Im Interview mit der tageszeitung spricht UFA-Geschäftsführer Nico Hofmann spricht über die „Zeitenwende durch Netflix und Amazon“. Ziel sei, jedes Jahr zwei große Projekte für Plattformen zu produzieren. „Für Amazon realisieren wir ‚Deutschland86‘, daneben wird es ein Projekt mit großer Tragweite für einen weiteren internationalen Plattformbetreiber geben.“ Dass Plattformbetreiber nicht so gut zahlten, kann Hofmann nach den Erfahrungen mit Amazon „überhaupt nicht bestätigen“, der Deal sei gleichberechtigt und fair. Hofmann glaubt auch nicht, dass die Plattformen ihre Budgets herunterfahren werden. „Aber sie werden wohl genauer analysieren, mit welchen Produktionen sie welche Zielgruppen ansprechen können. Manche gehen in die Nische, manche wollen das Massenpublikum erreichen.“ Die Finanzierungsmodelle seien sehr unterschiedlich, da gebe es keine Formel: „Manche Plattformen machen Buy-outs, zahlen also einmal und behalten alle Rechte. Das halten wir für problematisch. Es wäre nicht in unserem Sinne, da wir die Programme dann nicht mehr selbst vermarkten können.“ – .„Der Wettbewerb wird angeheizt“ (frei zugänglich)


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