12.10.2017

VTFF-Studie: Dienstleister leiden unter steigendem Druck von Sendern und Produzenten.

Die neue VTFF-Marktstudie belege stagnierende Umsätze, steten Preisverfall und negative Renditen: die Dienstleister würden unter steigendem Druck von Sendern und Produzenten leiden, berichtet film-tv-video.de.

Die neue VTFF-Studie "Dienstleister für audiovisuelle Medien" der Hamburg Media School untersuchte den Zeitraum von 2012 bis einschließlich 2015 und zeige "..dass selbst eine steigende Auslastung bei den meisten Unternehmen nicht zu einem realen Umsatzwachstum und erst recht nicht zu Renditesteigerungen führt", so Stefan Hoff, Vorstandsvorsitzender des VTFF.  "Viele arbeiten seit Jahren unter prekären Bedingungen. Es wird höchste Zeit, mit Auftraggebern und auch der Politik über Lösungen und Wege aus dieser Misere zu sprechen."

Der VTFF appelliere daher an die Sender, sich bei Kalkulationen und Auftragsvergaben nicht nur für eine kreative und erfolgreiche Produzentenschaft, sondern auch für eine angemessene Vergütung der ausführenden Unternehmen stark zu machen, die mit ihrer Infrastruktur und ihrem Fachpersonal hochwertige Leistungen liefern würden. "Die Auftraggeber sollten im eigenen Interesse an fairen und verantwortungsvollen Konditionen mitwirken, um gleichermaßen wettbewerbsfähige wie sichere Produktionen zu realisieren" so Hoff weiter.

Wichtig seien nun auch auf EU-Ebene "eine entsprechend technologiefreundlichere Filmförderung", ein" ohnehin stärkerer politischer Fokus auf die digitale und kreative Industrie" sowie eine "flexiblere Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialpolitik für kleine und mittelständische Unternehmen." TV- und filmtechnische Dienstleister schlagen Alarm

Die Printausgabe der Studie ist als illustriertes Booklet für 99,- Euro bei der Geschäftsstelle des VTFF zu beziehen über info@vtff.de.


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