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Pressemitteilung

Kreatives Kinoschaffen durch FFA-Richtlinienänderung gestärkt

16. Oktober 2019
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Wie die Filmförderungsanstalt (FFA) in dieser Woche mitteilte, werden nach Zustimmung durch die BKM nun durch Anpassungen von Förderrichtlinien seitens der FFA höhere Produktionshonorare anerkannt. So kann bei Projekten mit Herstellungskosten zwischen 300.000,01 Euro und 500.000 Euro ein Produktionshonorar von bis zu 25.000 Euro kalkuliert werden. Bei höheren Projektbudgets beträgt es nun bis zu fünf Prozent der Herstellungskosten. Eine Kappung des Produktionshonorars erfolgt jetzt bei 250.000 Euro.

„Nach zahlreichen Vorstößen der Produzentenallianz und weiterer Verbände der Produktions-wirtschaft bei der Filmförderungsanstalt, erkennt die FFA mit den neuen Richtlinien nun an, dass die alten Produktionshonorare nicht ausreichend waren, um den erheblichen Aufwand, den Produzentinnen und Produzenten in die Vorbereitung, Entwicklung und Realisierung ihrer Projekte investieren, auch entsprechend in den Budgets der Filme abzubilden. Damit ist ein erster wichtiger Schritt zu realitätsnäheren Budgetansätzen gemacht. Dieser ist notwendig, um die Zukunft des Kinofilms zu festigen und dessen Bedeutung im Umfeld anderer Bewegtbildrezeption wieder wachsen lassen. So werden mit der neuen Regelung gewisse Spielräume geschaffen, durch die sich Produzentinnen und Produzenten mehr Zeit für ihre Projekte nehmen, und sich verstärkt der Stoffentwicklung widmen können. Hierfür sei allen an diesem Entscheidungsprozess Beteiligten herzlich gedankt. Besonders erfreulich ist dabei, dass alle Produzentenverbände sich hier gemeinschaftlich und sehr kollegial für dieses wichtige Ziel eingesetzt haben“, so Uli Aselmann, stellvertretender Vorsitzender der Produzentenallianz und Vorsitzender der Sektion Kino.

Die Pressemitteilung als PDF.

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