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Pressemitteilung

Produzentenallianz begrüßt Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche

28. März 2020
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Fördersitzungen sollten trotz Corona-Krise virtuell abgehalten werden

Die Bundes- und Länderförderer haben am Freitag mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll. Dies geht aus einer gemeinsamen Pressemeldung hervor. Demnach soll das Hilfsprogramm ein Gesamtvolumen von 15 Millionen Euro umfassen. Die Produzentenallianz begrüßt die Entschlossenheit von Bund und Ländern, die Produktionswirtschaft angesichts existenzieller Herausforderungen durch die Corona-Krise zu unterstützen.

„Es ist ein wichtiges und erfreuliches Signal, dass Bund- und Länderförderer an einem Strang ziehen und die Film- und Medienbranche in diesen extrem schwierigen Zeiten unterstützen. Angesichts zahlreicher Unterbrechungen und Verschiebungen von Produktionen und einer großen Ungewissheit darüber, wie lange die aktuelle Situation noch anhält, ist die Branche für diese Hilfe dankbar“, so Meike Kordes, stellvertretende Vorsitzende der Sektion Kino in der Produzentenallianz. Die Produzentin Kordes gibt gleichzeitig zu bedenken, dass schon jetzt auch für die Zukunft geplant werden sollte: „Es wird eine Zeit nach der Corona-Krise geben, in der es von besonderer Bedeutung ist, dass die Branche den Motor schnell wieder hochfahren kann. Daher möchten wir dringend dazu raten Fördersitzungen, sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene, wie gewohnt stattfinden zu lassen. Dies kann durchaus virtuell geschehen. Angesicht langwieriger Produktionsprozesse für Kinofilme wäre eine Aussetzung von Fördersitzungen jetzt kontraproduktiv und würde das Wiederanlaufen der Branche nach der Krise erschweren.“

 

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