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Presseschau

6. Konzentrationsbericht der KEK: Die auf das Fernsehen fokussierte Konzentrationskontrolle erscheint „als Relikt aus analogen Zeiten“

13. Dezember 2018
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Der Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), Prof. Dr. Georgios Gounalakis, forderte anlässlich der Veröffentlichung des 6. Berichts über die Entwicklung der Konzentration und Maßnahmen zur Sicherung der Meinungsvielfalt im privaten Rundfunk in Deutschland, der am 11. Dezember 2018 in Berlin von der veröffentlicht wurde, erneut, die zeitnahe Einführung eines Gesamtmeinungsmarktmodells. Angesichts des fundamentalen Wandels der Medienlandschaft und der veränderten Mediennutzung erscheine die auf das Fernsehen fokussierte Konzentrationskontrolle als Relikt aus analogen Zeiten. Eine Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse des Berichts finden sich bei medienpolitik.net:

Relikt aus analogen Zeiten

verdi.de: Eine Neuregelung des Medienkonzentrationsrechts ist überfällig. Diese Forderung erhebt die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) in ihrem jüngsten Bericht. Die Prüfung der Meinungsmacht einzelner Gruppen wie bisher nur auf das Fernsehen zu beschränken, sei angesichts neuer Internet-Giganten wie Google, Facebook & Co. überholt. Die Kontrolle über höchst meinungsmächtige Teile des Medienmarkts laufe bislang „faktisch leer“, so die Kritik der Kommission.

Die KEK will ihren Prüfradius ausweiten

(frei zugänglich)

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