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Presseschau

Animation, VFX, Filmförderung, die Herausforderungen internationaler Großproduktionen und die Ausbildung und Talenteförderung

5. September 2017
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Florian Gellinger, einer der Gründer von rise, blickt im Gespräch mit Peter Dehn auf die VFX-Branche und die Unterschiede einer deutschen und einer Hollywoodproduktion. Auf die Frage, welche Rolle dabei die Filmförderung im internationalen Wettbewerb spiele, antwortet er, dass Visual Effects und deren Schaffung von Filmbildern in einigen Ländern "das Ökosystem für die Großproduktionen geschaffen hätten". In Deutschland sei das Problem, dass ein realer Dreh zur Voraussetzung für Filmförderung verlangt werde und man müsse hierzulande verstehen "..dass alles, was real gedreht wird, genauso gut am Computer entstehen könnte." Es sei, so Gellinger im Gespräch mit dem Journalisten "ein Paradigmenwechsel" im Gange: "Realfilm wird nicht mehr nur mit Kameras gedreht, sondern entsteht mittlerweile zu großen Teilen am Computer. Dafür muss man die Förderung öffnen. Das ist jetzt in Deutschland angekommen. Die internationalen Produktionen wollen zuerst wissen: »What’s your rebate?« Seit dem 1. August 2017 können wir als Dienstleister für VFX-Budgets oberhalb 8 Millionen Euro bei der FFA eine Förderung beantragen. Das ist ein unglaublich wichtiger Schritt."
Er betont, dass eine gute Förderung ein Ökosystem schaffen könne, lesen Sie dazu das ausführliche Interview bei film-tv-video.de: VFX aus deutschen Landen: Zehn Jahre Rise

(frei zugänglich)

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