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Presseschau

ARD-Eckpunkte: „Wegweisende Einigung“

16. Dezember 2009
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Den Produzenten gehe es bei den Terms-of-Trade-Verhandlungen mit den Fernsehsendern nicht nur um die Beteiligung an den Erlösen /Rechten aus ihren Werken, sondern „auch um eine grundsätzliche Stärkung ihrer Rolle“, schreibt Claudia Tieschky in der Süddeutschen Zeitung. „Ausgerechnet mit der komplizierten ARD und deren Unterhaltungstochter Degeto“ sei der Produzentenallianz nun eine „in vielen Punkten wegweisende Einigung gelungen“. Nach dem vereinbarten Eckpunktepapier würden Produzenten mit 50 Prozent an Erlösen beteiligt, wenn ARD-Sender die Programme im Ausland verwerten, im Pay-TV vermarkten, im Kino, auf DVD oder in kommerziellen On-Demand-Angeboten.

Wichtig an der ARD-Vereinbarung, so Tieschky weiter: „Wenn Sender Rechte innerhalb von fünf Jahren nicht nutzen, kann der Produzent die Verwertung selbst betreiben. Das Prinzip heißt Geben und Nehmen.“ Ein Wandel drücke sich auch in einer Vereinbarung über Mitfinanzierungsmodelle durch die Produzenten aus. Dabei blieben einzelne Rechte von Haus aus beim Hersteller. Diese Klausel habe eine „sehr grundsätzliche Bedeutung“, wenn die ARD dafür einen neuen Weg öffnet: Als Mitfinanzierung gälten auch Beträge, die ein Produzent aufbringt, weil sie für ein Projekt nötig sind, die aber von den Anstalten nicht vergütet werden: Komm, wir bilden eine Kette (SZ vom 16.12.2009, Seite 15 – Medien)

Zur Pressemitteilung der Produzentenallianz: Neugestaltung der Be­zie­hun­gen zwischen Produzenten und der ARD (frei zugänglich)

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