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Presseschau

Ausfallfonds: “Die Zeit drängt”

24. Juli 2020
Thema
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Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat einen Entwurf des Konzepts
für den Ausfallfonds erarbeitet, der der F.A.Z. vorliegt. In diesem Papier wird nur eine sehr begrenzte Zahl von Produktionen abgesichert. Die Erwartungen der Filmwirtschaft nach einem umfassenden Risikoschutz werden nicht erfüllt. So soll der Ausfallfonds nur für den Zeitraum vom 15. August 2020 bis 30. Juni 2021 „in einem klar und verbindlich begrenzten finanziellen Rahmen die Abfederung ausschließlich nicht versicherbarer, typischer Pandemierisiken übernehmen.“ Der Ausfallfonds zielt allein auf existenzbedrohende Risiken der Filmproduzenten in Deutschland. Der Ausfallfonds greift nur bei Kino- und High-End-Serienproduktionen, die vom Bund oder der FFA gefördert worden sind. Für eine Absicherung von Fernsehproduktionen, die das Gros der Dreharbeiten ausmachen, sind aufgrund unserer föderalen Struktur die Länder und Sender zuständig. Die Produzentenallianz favorisiert deshalb einen Fonds, an dem sich auch die Länder und Sender beteiligen. Für Christoph Palmer, Geschäftsführer der
Produzentenallianz, ist der Ausfallfonds gegenwärtig das wichtigste Thema für die
Filmwirtschaft, damit die Produktion wieder voll anlaufen kann.

Wer rettet die Produzenten von Helmut Hartung in der F.A.Z. am Freitag den 24.07.2020 (Printartikel, zurzeit nicht kostenfrei zugänglich)

 

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