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Presseschau

Ausfallfonds: Haltung der Staatskanzleien und der vier großen TV-Gruppen

28. Juli 2020
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Das Rettungspaket „Neustart Kultur“, das am 3. Juli vom Bundestag beschlossen worden ist, sieht auch 50 Millionen Euro für einen Ausfallfonds für den Abbruch oder die Unterbrechung von Kinofilmproduktionen vor, die sich aus der Corona-Pandemie ergeben könnten. Die Produzentenallianz fordert einen solchen Risikofonds seit drei Monaten für Spielfilm- und TV-Produktionen, da Versicherungen solche Notfälle nicht absichern. Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, hat jetzt den Entwurf des Konzepts für den Ausfallfonds erarbeitet, der jedoch nur eine sehr begrenzte Zahl von Produktionen abdeckt und die Erwartungen der Filmwirtschaft nach einem umfassenden Risikoschutz nicht erfüllt. Wird der Ausfallfonds damit zu einem Torso? Medienpolitik fragte in einigen Staatskanzleien und bei den vier großen TV-Gruppen nach, ob sie einen bundesweiten Ausfallfonds bei pandemiebedingten Produktionsstopps für Kino- und Fernsehproduktionen für notwendig erachten und ob sie sich an so einem Fonds finanziell beteiligen würden.

Drei-Säulen-Konzept für Kino- und TV-Produktionen soll Ausfallfonds noch retten von Helmut Hartung auf medienpolitik.net am 27.07.2020

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