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Presseschau

Ausfallfonds II: “Die Auftraggeber haben allergrößtes Interesse an einem funktionierenden Markt”

22. September 2020
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Im Sommer brummt der Film- und Fernsehmotor auf Hochtouren: Die meisten Produktionen entstehen zwischen Mai und August. In diesem Jahr jedoch ist alles anders. Vielerorts wird zwar wieder gedreht, aber der Motor stottert nach wie vor. Produzenten und Berufsverbände hadern allerdings weniger mit Corona, sondern vor allem mit der Politik. Weil eine Film- und TV-Produktion gegen alles Mögliche, aber nicht gegen die Folgen einer Pandemie versichert werden kann, appelliert die Filmbranche an die Bundesländer wie auch an die TV-Sender und Streamingdienst-Anbieter, einen Ausfallfonds für pandemiebedingte Schäden bei TV-Produktionen einzurichten. Christoph Palmer, Geschäftsführer der Produzentenallianz erklärt dazu, dass man mit Hochdruck daran arbeite, dass sich die Länder auf einen gemeinsamen Topf verständigen.” Palmer ergänzt, dass natürlich auch die Sender und Plattformen angesprochen werden, „denn sie haben als Auftraggeber allergrößtes Interesse an einem funktionierenden Markt, der qualitätsvolle und aktuelle Produktionen hervorbringt.“

Es wird wieder gedreht  von Tillmann P. Gangloff auf verdi.de am 21.09.2020

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