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Presseschau

Ausfallfonds: Produzentenallianz will einheitliches Modell, unter Beteiligung von Bund, Ländern und Sendern

15. Juli 2020
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Eigentlich sollte sich die Stimmung in der Film- und Fernsehbranche ein wenig aufgehellt haben, nachdem die Bundesregierung vor fast zwei Wochen angekündigt hat, im Rahmen eines Hilfs- und Investitionspakets 50 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen, um pandemiebedingte Ausfallkosten für Kinofilme und High-End-Serien auszugleichen. Offiziell werden die in Aussicht gestellten Mittel allenthalben begrüßt. Doch wenn man hört, wie vornehm zurückhaltend sich die Produzentenallianz äußert, der Verband also, in dem sich rund 270 Unternehmen der Branche zusammengetan haben, spürt man gleich, dass die bislang ausgelobten Hilfsmittel allenfalls ein erster Schritt sein können. “Die Produzentenallianz favorisiert ein einheitliches Modell, also einen gemeinsamen Fonds, an dem sich Bund sowie Länder und Sender beteiligen”, sagt Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz. Innnerhalb der Produzentenschaft herrscht Unverständnis, wieso der Bund nicht die große Menge der Film- und Fernsehproduktionen mit einbezogen hat.

Corona und Fernsehproduktionen Verärgerung trotz Millionenhilfe  von Hans Hoff in Süddeutsche Zeitung am 14.07.2020 / Medien (print/online)

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