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Presseschau

Beitragssammlung: Öffentlich-Rechtliches Fernsehen: „Umbau tut Not“ | Debatte zur Rundfunkgebühr | Kommt das Indexmodell?

6. Juni 2019
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An diesem Mittwoch tagt die Rundfunkkommission der Länder, die wiederum der am Donnerstag stattfindenden Konferenz der MinisterpräsidentInnen etwas zur Entscheidung vorlegen muss. „Im Prinzip ist man auch recht weit und gar nicht so weit auseinander. Das ist schon ein kleines Wunder, da bangebüxige Landesregierungen angstbesetzt auf Populisten starren und die magische Summe von 17,50 Euro wie eine Monstranz zum Himmel recken.“ Doch wie auch das System der Verleger, habe auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen die neue Welt lange nicht ernst genug genommen, „diese digitale Ignoranz und Anfängerfehler machen ihnen nun zu schaffen. Umbau tut Not, vor allem bei den Öffentlich-Rechtlichen kommt hier die Politik ins Spiel.“

Kolumne Flimmern und Rauschen: Ein technokratisches Gespinst von Steffen Grimberg auf taz.de am 05.06.2019 (frei zugänglich)

Dazu auch: Indexmodell Ja oder Nein? Auf meedia.de heißt es, dass eine Erhöhung für die Senderchefs der Öffentlich-Rechtlichen alternativlos sei. Dabei nehme der Druck zu, Nägel mit Köpfen zu machen.

Titel: Länderchefs entscheiden über Erhöhung des Rundfunkbeitrages: Indexmodell Ja oder Nein? Auf meedia.de am 05.06.2019 (frei zugänglich)

Auf sueddeutsche.de schreibt Hans Hoff, dass es mit ein bisschen Glück am Donnerstag eine klare Antwort auf die Frage gibt, ob sich der Rundfunkbeitrag künftig an einem Index ausrichtet und regelmäßig steigt. „Wahrscheinlicher erscheint derzeit, dass es am Donnerstag wie schon bei den Ministerpräsidentenkonferenzen zuvor keine durchweg eindeutigen Antworten geben wird.“ Prüfen solle die Rundfunkkommission auch, was „die Sender demnächst ins Aufgabenheft geschrieben bekommen.“ So solle eine Profilschärfung des Auftrags vorgenommen werden. Demnach habe das öffentlich-rechtliche Profil nicht marktwirtschaftlichen Anreizen zu folgen, sondern „zu einer inhaltlichen Vielfalt beitragen und vor allem ein Gegengewicht zu den Angeboten der Privatsender sein.“ Das ist aus Sicht des Autors allerdings als recht frommer Wunsch zu werten, „denn erfahrungsgemäß wird in den Sendern gerne hochwertiges Qualitätsdenken propagiert. Gleichzeitig aber unterläuft das reale Programm im Quotenwahn erstaunlich oft genau diesen Anspruch.“

Titel: Einigkeit und Recht und Beitrag von Hans Hoff auf sueddeutsche.de am 05.06.2019 (frei zugänglich)

 

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