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Presseschau

BKM Grütters: Einigung zur Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste sichert die Finanzierung nationaler Filmförderungssysteme

24. Mai 2018
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Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, hat in der gestrigen (22.5.) Debatte des Kultur- und Medienministerrates in Brüssel die mit dem Europäischen Parlament und der Kommission erzielte Einigung zur Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste begrüßt. Hierdurch sei die Verabschiedung der Richtlinie nun endlich „in greifbare Nähe“ gerückt. Monika Grütters erklärte: „In Zeiten immer stärkerer Medienkonvergenz sind gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen Fernsehen und Videoabrufdiensten unabdingbare Voraussetzung für eine zukunftsfeste Regelung. Auf ein und demselben Spielfeld müssen die gleichen Regeln gelten. Dafür setze ich mich schon seit langem mit Nachdruck ein.“ Gründers betonte für den Filmbereich weiter: „Die Richtlinie sichert die Finanzierung nationaler Filmförderungssysteme. Es wird klargestellt, dass Video-on-Demand-Anbieter, die sich gezielt an ein deutsches Publikum richten, auch ohne Sitz oder Niederlassung in Deutschland zur Finanzierung der Filmförderung herangezogen werden können. Die neue Quote von 30 Prozent für europäische Werke wird zudem dazu beitragen, dass europäische Produktionen nicht nur im klassischen Fernsehen, sondern auch bei Video-on-Demand-Diensten sichtbar sind.“

Weiterhin hat sie sich zu Verbesserungen bei der Geschlechtergerechtigkeit als einem Thema der künftigen EU-Kulturpolitik eingesetzt: „Mir geht es dabei um Gleichberechtigung, aber eben auch um künstlerische, um kulturelle, um mediale Vielfalt, um einen Gewinn an Perspektiven und Potentialen. Wenn das 21. Jahrhundert – wie vielfach gefordert – das Jahrhundert der Frauen werden soll, besteht auch im Bereich Kultur und Medien nach wie vor großer Handlungsbedarf.“Grütters zu Schwerpunkten der EU-Kultur- und Medienpolitik

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