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Presseschau

BKM / Presseblick

24. Mai 2017
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In der Sitzung des EU-Kultur- und Medienministerrates am gestrigen Dienstag (23.5.) in Brüssel habe die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, ein "level playing field für lineare und nicht-lineare Dienste" als längst überfällig gefordert und damit der Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) hohe Priorität eingeräumt. Zur Thematik Urheberrecht habe sie "effektiv durchsetzbare Rechte für die Kultur- und Kreativbranche" gefordert, sowie die Bedeutung des Erhalts einer territorialen Vergabe von Filmrechte betont. Der nächste Schritt seien die Abstimmung mit der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament (sog. Trilog Verhandlungen für schnelle Gesetzgebungsverfahren).  Zur Pressemitteilung vom 23.5.2017 des BKM: Kultur- und Medienministerrat in Brüssel: Staatsministerin Grütters fordert fairen Wettbewerb für Anbieter digitaler Inhalte

In einem Interview mit der B.Z. spricht Kulturstaatsministerin Monika Grütters dazu, dass der deutsche Film einen "guten Lauf" habe in Cannes, von der Erhöhung der kulturellen Filmförderung und von der Personalie der Berlinale-Leitung und auf die Frage, ob Netflix-Filme auch im Berlinale Wettbewerb laufen könnten, betont Sie, dass die Berlinale vom Bund öffentlich finanziert sei, und sähe es als "Widerspruch, wenn die Berlinale als Plattform für einen Anbieter diene, der seine Filme ausschließlich seinen Abonnenten zur Verfügung stellt – ohne vorher selbst in die Filmförderung eingezahlt zu haben."  Für Cannes zieht sich Monika Grütters gern schön an

(frei zugänglich)

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