Springe zum Inhalt
Presseschau

Blog-Beitrag: Wie geht es der Produktionsbranche mit Corona?

15. Juli 2020
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

Filme und Serien haben in der Regel einen Vorlauf von mindestens einem halben Jahr. Und so langsam macht sich das Fehlen neuer Produktionen in den Programmen der TV-Sender bemerkbar. Seit Mitte Juni häufen sich Wiederholungen über das normale Maß der Sommer-Programmierung hinaus. Noch kann man nach einem Komplettausfall im zweiten Quartal auch von einer Kino-Flaute sprechen, von großen Verlusten für die Produzenten, Kinobetreiber oder Darsteller*innen sowieso. Doch beim klassischen Film wurden – anderes als im TV – viele Starts auf die Zeit der Lockerungen verschoben. Ob die Besucherzahlen in den Lichtspielhäusern die Kosten decken werden? Noch unklar. Zumal auch die Unsicherheit bei TV Produktionen im Falle einer zweiten Corona-Welle groß ist, denn diese sind weiterhin kaum abgesichert:  “Weil Fernseh- und Auftragsproduktionen der öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten nicht vom Ausfallfonds des Bundes abgesichert werden sollen, aber vor den gleichen Problemen stehen, die sich aus den Corona-Risiken ergeben, ist es für die Branche von besonderer Bedeutung, dass auch die Länder ihren Teil zu einer Ausfallsicherung beitragen”, so die Produzentenallianz.

Wie geht es der Produktionsbranche mit Corona? Petra Schwegler, Blog der Medientage.de am 13.07.2020

Scroll