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Presseschau

Christoph Palmer: “Es besteht eine berechtigte Hoffnung, dass das Kino stark zurückkehren wird”

4. Februar 2021
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Seit Januar ist der Ausfallfons II für Fernsehproduktionen endlich in Kraft, seit September vergangenen Jahres bereits der Ausfallfonds I für Kinofilme und High-End-Serien. Beide Ausfallfonds, so Dr. Christoph Palmer, Vorsitzender der Produzentenallianz, seien für die Branche von großer Bedeutung. „Weil sich Produktionsunternehmen gegen Pandemie-bedingte Ausfälle nicht versichern können, sind sie ohne Ausfallfonds existenziellen Risiken ausgesetzt.“ Die Ausfallfonds, für die die Produzentenallianz lange gekämpft habe, gehörten zu den Instrumenten, die möglichen Insolvenzen, mit denen laut einer Umfrage viele Produktionsunternehmen rechnen, entgegenwirken sollen. Um die wirtschaftliche Situation der Produzenten zu verbessern, regt Palmer an, die Vorschläge im Entwurf des FFG Verlängerungsgesetzes, die mehr Flexibilität der Kinoauswertung bei höherer Gewalt vorsehen, schon rückwirkend ab Jahresbeginn 2021 anzuwenden. Zudem fordert er, dass 2020 nicht verausgabte Mittel des DFFF in das Jahr 2021 übertragen und zusätzlich zur Verfügung stehen sollten und die Förderung durch den DFFF durchgehend auf 30 Prozent angehoben werde.

„Der Kinofilm gehört zu den großen Leidtragenden der Corona Krise“  auf Medienpolitik.net am 04.2.2021

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