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Presseschau

Corona-Ausfallfonds für Fernsehproduktionen | TV-Sendergruppen und wichtigste Plattformen müssen dabei sein

15. September 2020
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Nach dem Eckpunk­te­pa­pier der Länder, über das noch in dieser Woche mit den Sender­grup­pen und wich­ti­gen Platt­for­men verhan­delt werden soll, ist geplant, dass der Fonds Auftrags­ar­bei­ten aller Genres der Fern­seh- und Video/Strea­ming-Produk­ti­on, mit Ausnah­me tägli­cher Sendun­gen, erfas­sen soll. Die Länder wollen 45 Prozent der Scha­dens­kos­ten absi­chern. Weite­re 45 Prozent sollen von den Fern­seh­ver­an­stal­tern kommen.

Wo bleiben die Sender von Helmut Hartung in der FAZ vom 15.09.2020 Nr.125 Seite 13 (nicht kostenfrei zugänglich)

Dazu auch:
Es ist das wichtigste Thema für die Filmwirtschaft seit Wochen: Der Ausfallfonds für coronabedingte unterbrochene oder abgebrochene Kinofilm- oder TV-Produktionen. Am Freitag nun wurde der Ausfallfonds des Bundes gestartet. Da mit dem Ausfallfonds des Bundes allerdings ausschließlich Kinofilm- und High-End-Serienproduktionen abgesichert werden, sind Unternehmen aus dem Bereich der Fernseh- und Auftragsproduktionen weiter dem erheblichen finanziellen Risiko eines Corona-bedingten Drehausfalls ausgesetzt. Ein Bereich, der immerhin drei Viertel der gesamten Branche ausmacht und für eine Mehrheit der Produktionsfirmen in Deutschland das zentrale finanzielle Standbein ist. „Wir hoffen, dass mit der Einrichtung des Ausfallfonds I eine Signalwirkung einhergeht und auf Ebene der Länder und Sender schnell ein Ausfallfonds II nachgezogen wird, der die existenziellen Risiken der Unternehmen auch im Kontext von Fernsehproduktionen absichert, erklärte deshalb Alexander Thies, Vorsitzender der Produzentenallianz.

TV-Sender stellen sich weiterhin stur  auf medienpolitik.net am 14.09.2020

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