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Presseschau

“Das ideale Urheberrecht lässt sich möglicherweise denken, realisieren lässt es sich indessen nicht”

12. April 2021
Thema
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In der Diskussion um die Urheberrechtsreform, zu der am 12. April im Bundestagsausschuss für Recht und Verbraucherschutz eine Anhörung stattfindet, melden sich in einem Gastbeitrag mit Dr. Günter Krings und Ansgar Heveling zwei Bundespolitiker zu Wort, die in der geplanten Novelle einen richtigen Schritt im Ringen um einen vernünftigen Interessenausgleich sehen.

Gastbeitrag: Auf der Suche nach dem idealen Urheberrecht auf blickpunktfilm.de am 08.4.2021

 

dazu auch: „Den Künstlern wird die Herrschaft über ihre Inhalte entzogen“ (Medienpolitik.net)
Für den heutigen Montag hat der federführende Bundestagsausschusses für Recht und Verbraucherschutz zu einer öffentlichen Anhörung eingeladen. Bei der Implementierung der EU-Urheberrechtsrichtlinie geht es neben der Neuregelung der Verantwortung der großen Plattformen um die Interessen der Urheber und ausübenden Künstler und um die Verbesserung ihrer Situation. Zu den Sachverständigen gehören Sabine Frank, Google Germany GmbH; Prof. Dr. Christian-Henner Hentsch, Technische Hochschule Köln; Dr. Eduard Hüffer, Aschendorff Medien GmbH & Co. KG, Münster, Prof. Dr. Christoph Möllers, Humboldt-Universität zu Berlin; Julia Reda, Gesellschaft für Freiheitsrechte e. V sowie Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Initiative Urheberrecht. Nach Auffassung von René Houareau, Geschäftsführer Recht & Politik beim Bundesverband Musikindustrie, ist ein einheitlicher europäischer digitaler Binnenmarkt mit dem deutschen Entwurf für die Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie in Gefahr. Da die Benutzungsregeln in Deutschland von denen in anderen Ländern abweichen, seien keine länderübergreifenden und plattformweiten Standards und keine länderübergreifende Portfolio-Strategien mehr möglich.

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