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Presseschau

„Das ZDF will der wichtigste Player für deutsche Produzenten sein.“

3. Dezember 2010
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Von April 2011 an entfalle beim ZDF am Donnerstag um 21 Uhr das Magazin „ZDF.reporter“, schreibt Micheal Hanfeld in der Frankfurter Allgemeinen. An diesem Termin wolle Programmdirektor Thomas Bellut künftig einen lange gehegten Plan umsetzten und – „so heißt das Projekt auch, ‚Kinomagie‘ betreiben“. Zwar würde im nächsten Jahr noch nicht an jedem Donnerstag ein Kinostück laufen, sage Bellut, Fernsehfilme seien auch dabei,  aber sein Ziel sei, anspruchvolles und populäres Kino zu zeigen und damit jüngere Zuschauer anzusprechen. Für die Serien, die bislang donnerstags um 20:15 Uhr laufen, müsse ein neuer Termin her.

„Das ist kein Unterhaltungstermin“, zitiert Hanfeld den ZDF-Programmdrektor weiter, „sondern ein Platz für deutsche und internationale Kinofilme, ein ständiges Angebot auch an die jüngeren Gebührenzahler, die Kino lieben und es gerne zu Hause sehen.“ Auf die Kino-Offensive habe er Jahre hingearbeitet, sage Bellut. Mit dem Einkauf der Filmrechte habe es angefangen, diese erwerbe das ZDF mehr und mehr von Produzenten direkt. Gerade die Kooperation mit deutschen Kinoproduzenten habe man verstärkt. Bellut sage: „Das ZDF will der wichtigste Player für deutsche Produzenten sein.“ ZDF entdeckt das Kino (FAZ, 3.12.2010, Nr. 282 / Seite 35 – Medien)

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