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Presseschau

Debatte: Deutsche Filmlandschaft im Umgang mit Rechtsradikalität

21. Oktober 2019
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Im Gastbeitrag von Lars Henrik Gass und Rüdiger Suchsland auf spiegel.de konstatieren die Autoren: „In der deutschen Filmszene überwiegen bequeme Ignoranz, gepflegte Ratlosigkeit oder andere Formen des distanzierten Abwartens gegenüber der kulturelle Offensive der Ultrarechten.“ Über ihren parlamentarischen Arm, die AfD, würden diese wiederum versuchen die Kunstfreiheit einzuschränken und die Deutungshoheit über Kultur zu erlangen. Dieser „Marsch“ habe dabei längst begonnen. „Inzwischen sucht die AfD auch den Zugriff auf die Filmproduktion. Sie sitzt bereits in mehreren Rundfunkräten von Fernsehsendern, die in der Filmförderung eine entscheidende Stimme haben.“ Die kultur- und im engeren Sinne filmpolitische Entwicklung der letzten rund 25 Jahre habe erst ein System möglich gemacht, „das Persönlichkeiten wie Mendig in Leitungspositionen spülen konnte: Durchregierer, Sanierer und Technokraten, die Filmförderung allein als Mittel zum Zweck ansehen und an besseren Filmen gar nicht interessiert sind.“

Titel: Gegen die Kultur-Abwicklung von Lars Henrik Gass und Rüdiger Suchsland auf spiegel.de am 18.10.2019

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