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Presseschau

Debatte: Filme von Harvey Weinstein, Roman Polanski, Woody Allen – Darf man die noch schauen?

7. November 2017
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Mit dem Skandal um Harvey Weinstein habe eine umfassende Debatte um sexuelle Gewalt eingesetzt, schreibt Oliver Keaver im Spiegel. Aber wie umgehen mit den Filmen von Künstlern, die sexueller Übergriffe bezichtigt werden? Darf man die noch schauen?

Berliner Zeitung/ Christian Seidl: "Was ist überprüfbar, wer ist Opfer, wer will sich wichtig tun – all diese Fragen sind gerade zweitrangig; das Internet kennt keine Unschuldsvermutung. Und in Hollywood scheint man nach dem Motto zu verfahren: Lieber das Kind mit dem Bade ausschütten als gar nicht." Missbrauch in Hollywood Der Blick auf die Traumfabrik hat sich geändert

Süddeutsche Zeitung: Dem Schauspieler Kevin Spacey würden immer mehr Fälle von sexuellem Missbrauch vorgeworfen. Wie aber konnte er in Hollywood und London über Jahre ungestört Männer belästigen?

"Greenhour Corp., die Produktionsfirma von Leonardo DiCaprio, verlangt von den Mitarbeitern, dass sie sich schriftlich dazu verpflichten, das Unternehmen oder DiCaprio niemals wegen emotionaler Belastung oder Nötigung zu verklagen. Damit ist zwar weniger die Arbeit am Set, sondern vor allem der Inhalt möglicher Produktionen gemeint, weil Filme und Serien nun mal oft von Sex und Gewalt erzählen. Allerdings heißt es im Vertrag ebenfalls, dass die Verpflichtung zur Verschwiegenheit auch abseits der Dreharbeiten gilt – "ob in Verbindung mit der Produktion oder nicht". Bei Bruch der Vereinbarung ist eine Strafe von 250 000 Dollar vermerkt." Der tiefe Fall

Kam es 1985 am Set von "Tod eines Handlungsreisenden" zu sexuellen Übergriffen? Der Regisseur Schlöndorff erinnert sich in der ZEIT und schützt seinen Hauptdarsteller. Volker Schlöndorff verteidigt Dustin Hoffman
Hinweis: In der kommenden Ausgabe der ZEIT, die am 8. November erscheint, wird Volker Schlöndorff darauf in einem umfangreichen Artikel eingehen.

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