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Presseschau

„Die Filmförderung soll weiterhin zum einen auf den Erfolg an der Kinokasse und zum anderen auf den kulturell anspruchsvollen Film abzielen“

21. Oktober 2019
Thema
Sektion

Kino

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In der Rede der Kulturstaatsministerin beim kinopolitischen Abend des Hauptverbands Deutscher Filmtheater (HDF Kino) und der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) am 15. Oktober 2019 erklärte Monika Grütters: „Trotz diverser Meinungsverschiedenheiten waren sich alle einig, dass die Filmförderung weiterhin zum einen auf den Erfolg an der Kinokasse und zum anderen auf den kulturell anspruchsvollen Film abzielen sollte: auf den Arthousefilm, der auf Festivals reüssiert, der innovativ, radikal und kritisch sein kann und sein darf.“ Es gäbe kein Patentrezept für Filmerfolge, sehr wohl aber Faktoren, die allen erfolgreichen Filmen gemeinsam sind. Dazu gehöre die Professionalität ihrer Machart, kreative Talente, interessante Stoffe, zu Ende gedachte Geschichten und eine individuell angepasste, gute Vermarktung. „So konnten wir uns darauf verständigen, dass wir eine stärkere Förderung der Drehbuch- und Stoffentwicklung einerseits und der Vermarktung andererseits prüfen sollten. Dazu brauchen wir zukunftsfähige Erlösstrukturen, die dem Produzenten eine angemessene Entlohnung garantieren und den Verleiher in die Lage versetzen, Filme durch zielgruppenspezifische Werbung sichtbar zu machen.“

Titel: Eine Hauptrolle für das Kino auf medienpolitik.net am 18.10.2019

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