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Presseschau

Die Trilog-Verhandlungen zur SatCab-Verordnung endeten ohne Ergebnis / EU: Trilogue without result on the country of origin principle

19. April 2018
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Marc Mensch berichtet in Blickpunkt:Film ausführlich davon, dass auch beim Termin am 17. April 2018 die EU-Kommission, der EU-Rat und das Europäische Parlament nicht zu einem Ergebnis in Sachen SatCab-Verordnung gekommen seien. Die EU-Kommission hatte eine Ausweitung des Ursprungslandsprinzips auf rundfunknahe Online-Dienste gefordert – aber die Einigung erfolgte dazu nicht. Einen neuen Termin zu den Trilogverhandlungen werde es vrss. bald geben, so Mensch: „Denn Kommission und Rat wollen, so ist es zu hören, zeitnah zu einer Neuregelung finden.“
Die Produzentenallianz hatte, so im Artikel zu lesen, „einmal mehr eindringlich vor den Plänen der EU-Kommission gewarnt“. In einem Appell hatte sich der Verband an die Teilnehmer gewandt: "Die vorliegenden Vorschläge der Kommission sind ein fatales Signal für die Filmschaffenden in Deutschland und Europa. Würden sie umgesetzt, käme dies einer existenziellen Gefährdung der Filmwirtschaft gleich. De facto würden den Produzenten Lizenzeinnahmen aus einer EU-weiten Vermarktung ihrer Werke vollständig wegbrechen. Diese sind jedoch für die Refinanzierung der Produktionen und somit für ihre Existenz entscheidend. Die theoretische Möglichkeit, den Wegfall von Verwertungsmöglichkeiten innerhalb der EU durch Erhöhungen der Lizenzpreise auszugleichen, halten wir aufgrund der stark beschränkten Verhandlungsmacht besonders kleiner und mittlerer Produktionsfirmen für wenig wahrscheinlich." (Zitat vom Vorsitzenden der Produzentenallianz Alexander Thies)

Die Produzentenallianz hofft, so Mensch weiter, „dass sich das Europäische Parlament mit seiner Linie durchsetzen wird.“ Im Artikel wird auch von einem denkbaren Kompromiss gesprochen, der „die Ausweitung auf Inhouse-Produktionen der Sender“ begrenzen würde.

Zum kompletten Artikel: Trilog ohne Ergebnis zum Ursprungslandprinzip
(frei zugänglich)

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