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Presseschau

Dorothee Erpenstein im Interview: „Sehr wichtig ist uns trotzdem die Vielfalt der Projekte“

28. Januar 2019
Thema
Region

Bayern

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Anlässlich des am Freitag vergebenen Filmpreises sprachen Josef Grübl und Susanne Hermanski in der Süddeutschen Zeitung mit Dorothee Erpenstein, der Geschäftsführerin des FilmFernsehFonds (FFF) Bayern. Thema ist nicht nur das Kinojahr 2018, für dessen schlechtes Abschneiden Frau Erpenstein eine Ursache in der Digitalisierung sieht („Für die Filmbranche entstehen dadurch neue Herausforderungen, Aufmerksamkeit zu kreieren.“), sondern auch die Förderoptionen des FFF Bayern. So habe man „im Bereich der Serien neue Fördermöglichkeiten geschaffen“ und befasse sich in Zukunft mit dem Bereich „Internationalisierung“, in dem man „an der Sichtbarkeit arbeiten“ müsse, „gerade im Hinblick auf unsere europäischen Nachbarländer“. „Prinzipiell möchten wir Projekte so fördern, dass sie gut umgesetzt werden können und die Finanzierung funktioniert. Es kann also nicht darum gehen, möglichst viel zu fördern. Sehr wichtig ist uns trotzdem die Vielfalt der Projekte“ – sagt Dorothee Erpenstein und kommt dabei auf die Überschneidungen mit anderen Medien, wie etwa der Überschneidung zwischen „Games und Film“, zu sprechen. Angesprochen auf die Initiative „Pro Quote Film“ und die Gendergerechtigkeit in den neuen FFF-Richtlinien äußert die Geschäftsführerin: „Es geht um das Bewusstmachen. … Wenn man sich die Gesamtbilanz ansieht, etwas mehr Männer – aber nicht viel. Die Ursachen dafür liegen aber eindeutig im Vorfeld der Förderung: Wer reicht denn überhaupt ein?“. Die Ansiedlung des FFF Bayern im „Digitalministerium“ hält Dorothee Erpenstein für „eine viel versprechende Kombination, weil sich gerade die Medien durch die Digitalisierung stark verändert haben und das immer noch tun.“ „Film ist ein extrem wichtiges Kulturgut“

(nicht frei zugänglich/ Süddeutsche Zeitung vom 25.1.2019)

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