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Presseschau

EU-Urheberrecht: Keine Angst vorm großen Filtern

18. Februar 2019
Thema
Region

Europa

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Die grüne Europaabgeordnete Helga Trüpel unterstützt die umstrittene Urheberrechtsreform. Sie hält die Kritik für maßlos übertrieben und hat keine Angst vorm großen Filtern. Im Interview von Simon Hurtz in der Süddeutschen Zeitung erklärt Trüpel, die stellvertretende Vorsitzende des Kultur- und Bildungsausschusses, warum sie die Reform richtig und überfällig findet. Ihrer Meinung nach verbreiten die Gegner unnötige Panik vor dem Kompromiss. Die Richtlinie solle lediglich sicherstellen, dass geistiges Eigentum im Netz geschützt wird und Urheber von ihrer Arbeit leben können. „Es gibt keine Verpflichtung für Upload-Filter“

„Doch was in der analogen Welt funktioniert hat, droht mit fortschreitender Monopolisierung vieler Angebote der digitalen Wirtschaft ohne eine entsprechende schützende Regulierung ungültig zu werden.“

Das neue Urheberrecht für die Europäische Union ist auf der Zielgeraden. Aber warum genau ist es eigentlich so umstritten? Und was bedeutet die Reform für Medien, Technologieunternehmen und die Nutzer? Medienredakteur Christian Meier in der WELT: Es wird de facto kein neues Recht geschaffen, es wird lediglich die Verantwortung verlagert. Diese EU-Reform geht alle Internetnutzer etwas an

(alle frei zugänglich)

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