Springe zum Inhalt
Presseschau

FFA-Finanzierung: „Sorge um die Zukunft“

18. Januar 2010
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

In Reihen der Filmwirtschaft wachse die Sorge um die Zukunft der FFA, berichtet Blickpunkt:Film. Beim „teils ungewöhnlich emotional geführten CSU-Filmgespräch“ hätten die Beteiligten „einige Fakten zum gegenwärtigen Status Quo im Förderstreit auf den Tisch“ gelegt. Danach sei auch in der jüngsten FFA-Präsidiumssitzung am 15. Januar kein Konsens erzielt werden können. „Offenes Geheimnis“ sei jetzt, dass „sich BKM und Länder bereits auf das Scheitern der Verhandlungen über ein Digitalisierungsmodell (an denen letztlich die Verhandlungen über die Zukunft der FFA hängen) vorbereiten und vorsorglich Konzepte zur Förderung kleiner und mittelständischer Kinobetriebe erarbeiten.“ Spürbar sei auch der Unmut über die „kleine FFG-Novelle“ geworden, die von Branchenseite „im Kreuzfeuer der Kritik“ stehe. Während die in der SPIO organisierten Verbände in einer Stellungnahme bereits offiziell einen zu eng bzw. niedrig gewählten Abgabemaßstab für die Sender moniert hätten, habe sich Herbert Kloiber als Chef der Tele-München-Gruppe entschieden gegen eine rückwirkend bis 2004 (und damit für den gesamten Zeitraum des streitgegenständlichen FFG) geltende Zahlungsverpflichtung der Sender ausgesprochen: Fünf vor Zwölf für die FFA?

Scroll