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Presseschau

Filmförderung: „Denken in Abspielwegen wie Kino, TV und VoD ist komplett überholt.“

22. März 2017
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Schon die Erhöhung des DFFF von 50 auf 75 Millionen Euro sei von der deutschen Produktionslandschaft weitestgehend mit Wohlwollen aufgenommen worden, schreibt Timo Niemeier bei DWDL.de. Nun habe die Bundesregierung sogar eine massive Aufstockung der Filmförderung beschlossen: Ab dem kommenden Jahr stünden dafür 150 Millionen Euro bereit, alleine 125 Millionen durch den DFFF. Doch dieses Geld fließe weiterhin nur in Kinofilme und nicht in TV-Projekte. „Jetzt wird es darauf ankommen, wie die Richtlinien im Hinblick auf Kappungsgrenzen und formale Kriterien ausgestaltet werden“, heiße es von der Produzentenallianz daher auch zurückhaltend. Man wünsche sich eine „Erschließung des Milliardenmarktes der High-End-Serien“. Und damit sei Produzentenallianz-Chef Alexander Thies nicht allein. Zum Beispiel UFA-Co-CEO Nico Hofmann sage, dass sich die deutsche Politik zu sehr auf den Bereich Kino konzentriere: „Das Denken in Abspielwegen wie Kino, TV und VoD ist bereits jetzt komplett überholt.“ – Nach Filmförderungs-Plus: Und was ist mit TV? (frei zugänglich)

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