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Presseschau

Förderdebatte: Appell für mehr Einigkeit

4. Februar 2020
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Judith Gerlach, Bayerische Staatsministerin für Digitales, fordert von der Filmbranche „einen konzertierten Vorschlag“ für die Stärkung des deutschen Films. Angesichts divergierender Positionen, die von Produzenten, Verleihern und Kinobetreibern in den letzten Tagen im Zusammenhang mit der Debatte zur Novellierung des FFG geäußert worden sind, ist das ein deutlicher Appell zu mehr Einigkeit, so Helmut Hartung auf Medienpolitik.net. Eigentlich sehe sie einen großen Konsens bei allen Beteiligten, Kinobetreibern, Produzenten und Verleihern, dass in Deutschland insgesamt zu viele und zu oft unterfinanzierte, nicht ausreichend entwickelte Stoffe ins Kino kämen, betont die Ministerin. Besser ausgestattete Kinoproduktionen benötigten längere Entwicklungsvorläufe, Produktionsfinanzierung, aber auch ein ausreichendes Marketing-Budget. Judith Gerlach bekräftigt, dass die „großen Instrumente der Förderung im Bund nach den Entwicklungen der vergangenen Jahre“ neu justiert und besser strukturiert werden müssten. Die Länderförderungen würden sich dann automatisch diesem System anpassen.

„Wir brauchen einen konzertierten Vorschlag aus der Branche“ auf medienpolitik.net am 04.02.2020

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