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Presseschau

Folgen des Treffens mit AfD-Chef

23. September 2019
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Das Treffen mit dem AfD-Parteivorsitzenden Jörg Meuthen ist für den Geschäftsführer der hessischen Filmförderung Hessen-Film, Hans Joachim Mendig, in den vergangenen Tagen zu einem massiven Problem geworden. In der FAZ schreibt Michael Hanfeld , dass „der Druck auf den Filmförderungschef, der auf Anfrage nicht zu erreichen war, derart ansteigen soll, dass ihm nichts anderes als ein Rücktritt bleibt.“ Allerdings: „Wer den früheren Serien-Produzenten („Die Kommissarin“, „Ein Fall für zwei“) und Chef der Odeonfilm kennt, weiß auch, wie absurd es ist, Mendig AfD-Parteigängerei zu unterstellen.“ Gut beraten wäre er dennoch, würde er sich „von der politischen Instrumentalisierung, die der AfD-Vorsitzende mit seinem Facebook-Post vorgenommen hat“ distanzieren. Sonst bestünde die Möglichkeit, dass Mendig „zum Opfer des Gehabes wird, mit dem die AfD gerne Leute für sich vereinnahmt, um hernach, wenn es diesen an den Kragen geht, sich selbst wiederum als Opfer der Intoleranz auszugeben.“ Für Hanfeld macht es zudem den Anschein, als schienen auch die Mitarbeiter der Hessen-Film ihren Chef loswerden zu wollen. „Anders jedenfalls ist die öffentliche Stellungnahme, die am Donnerstag verschickt wurde, nicht zu verstehen.“

Titel: Das Treffen mit dem AfD-Chef hat Folgen von Michael Hanfeld auf faz.de am 20.09.2019

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