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Presseschau

Forderungen der Drehbuchautorinnen- und Autoren in einem Sechs-Punkte-Katalog veröffentlicht: Initiative Kontrakt 18 / Mehr Kontroll- und Mitbestimmungsrechte

11. Juni 2018
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92 Schreibende haben einen Forderungskatalog für mehr Mitspracherecht veröffentlicht. Drehbuchautoren und Autorinnen fordern mehr Rechte. Sie  wollen gleichberechtigte Partner der Filmschaffenden werden. In einem Sechs-Punkte-Katalog, listen sie ihre Forderungen auf, so Elena Witzeck in der Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Sämtliche Bearbeitungen des Drehbuchs, so die Unterzeichner, müssten von seinem Urheber autorisiert werden. Bei der Auswahl des Regisseurs sollten die Autorin oder der Autor ein Mitspracherecht haben. Die Gruppe fordert zudem, zu regelmäßigen Leseproben und öffentlichen Terminen eingeladen zu werden und bei Veröffentlichungen in Zusammenhang mit dem Filmprojekt namentlich erwähnt zu werden.“ Der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) hat sich hinter die Unterzeichner gestellt. Ab dem 1. Juli wollen die 92 Unterzeichner nur noch über Verträge verhandeln, wenn ihnen die geforderten Rechte zugestanden werden. Revolte im „Entwicklungsland“

Direkt zu dem Forderungskatalog: Kontrakt18.org

(frei zugänglich)

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: „Auf der ganzen Welt werden Drehbuchautoren für ihre Arbeit gefeiert. In Amerika sind sie längst die Stars der Fernsehbranche. In Deutschland kennt kaum jemand ihre Namen. Jetzt haben knapp einhundert von ihnen ein Manifest veröffentlicht. Sie wünschen sich mehr Respekt – aber vor allem bessere Filme Der Aufstand der Autoren
(nicht frei zugänglich / 10.6.2018, R. 23, S. 45, Feuilleton)

ZEIT"Serienautoren sind die Romanautoren der heutigen Zeit"
(frei zugänglich von Carolin Ströbele)

Spiegel: Aufstand der Autoren
(frei zugänglich von Christian Buß)

Kölner Stadtanzeiger
: Autoren Arne Nolting, Orkun Ertener und Jan-Martin Scharf  im Interview: Interview über deutsche Filmszene „Autoren sitzen zu oft am Katzentisch“
(frei zugänglich)

Frankfurter Allgemeine Zeitung: VG Wort beschert in 2018 Autoren reichlich Tantiemen
Die Verwertungsgesellschaft VG Wort beschert Autoren reichlich Tantiemen, da sie im vergangenen Jahr 292,65 Millionen Euro einnahm. Rekorderlös
(paid / FAZ 11.6.2018, Feuilleton)

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