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Presseschau

Fundsache: Die europäische Serienindustrie hat den amerikanischen Produktionen etwas entgegenzusetzen / Qualität kostet Geld

5. März 2019
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Die Serie, vor zwanzig Jahren noch Synonym für TV-Produktionen wie „Eine schrecklich nette Familie“ oder „Lindenstraße“, sei mit neuen Erzähl- und Produktionsformen auf dem Weg, zu einem zentralen Kulturgut unserer Zeit zu werden. Dabei würden aber die Innovationen nicht nur aus den USA kommen. Unter anderem der Erfolg von „Babylon Berlin“ zeige, dass die europäische Serienindustrie den amerikanischen Produktionen durchaus etwas entgegenzusetzen habe.

Ein Auszug: „Letztendlich haben doch alle produzierenden Sender unterschiedliche Geschäftsmodelle sowie Zuseher, deren Erwartungen es gerecht zu werden gilt. Dass sich ein kommerzieller Free-TV-Sender an der breiten Masse orientiert, liegt in der Natur der Sache. Natürlich ist aber auch bei deutschen und österreichischen öffentlich-rechtlichen Sendern der Blick auf den Mainstream sehr ausgeprägt. Vermutlich wird die Diskussion nie abreißen, wie Mainstream-orientiert ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk sein sollte oder wie ausführlich er auch sog. ‚Nischen-Interessen’ versorgen muss. Diese gesellschaftliche Diskussion ist wichtig und sorgt regelmäßig für eine Kalibrierung in der Programmierung. Und es passiert momentan viel…“  Ganz großes Kino – in Serie

(frei zugänglich vom 8.1.2019 von Danilo Höpfner bei Menschen Machen Medien auf verdi.de)

 

 

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