Springe zum Inhalt
Presseschau

Geld vom Staat für Public Value-Content

15. Mai 2019
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

ProSiebenSat1 setzt anlässlich der Europawahl verstärkt auf umfangreiche Informationssendungen zum Thema. Als Medienunternehmen trage man eine besondere Verantwortung, erst recht in Zeiten, “in denen der Populismus die Demokratie vor sich her treibt“, erklärt Vorstand Conrad Albers auf faz.de und schlägt vor: „„Für mehr Programme mit gesellschaftlich-relevanten Inhalten sollte es staatliche Anreize geben, am besten über einen Fonds.“ Dabei ginge es nicht darum, neue Gebühren zu generieren oder den öffentlich-rechtlichen Sendern Gebührengelder abzunehmen. „Private Contentanbieter wie Fernsehunternehmen oder Hörfunksender sollten sich mit ihren Public-Value-Formaten bewerben können, so wie bei der deutschen Filmförderung.“ Dies sei unter anderem darin zu begründen, weil Marktforschungsdaten zeigten, dass bei den Jüngeren im Alter zwischen vierzehn und 29 Jahren die Sendungen von Pro Sieben Sat 1 mit 14,6 Prozent deutlich höhere Marktanteile erreichten als ARD und ZDF.

Titel: Pro Sieben Sat 1 will Staatsgeld für besseres Fernsehen von Henning Peitsmeier auf faz.de am 14.05.2019 (nicht frei verfügbar)

 

Scroll