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Presseschau

HDF-Kino: Keine Empfehlung für Vorbehaltzahlungen

22. Januar 2009
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Der wichtigste Satz der außerordentlichen Mitgliederversammlung von HDF Kino am Mittwoch in Frankfurt habe in fetten Lettern in einer der drei getroffenen Beschlüsse gestanden, schreibt Ralf Bögner in Filmecho|Filmwoche: „Die Mitgliederversammlung spricht zum heutigen Zeitpunkt keine Empfehlung für weitere Vorbehaltszahlungen aus.“ Die Entscheidung dürfe bei vielen Branchenpartnern zwar Erleichterung hervorrufen, solle aber nicht darüber hinwegtäuschen, „dass der Kinoverband (trotz lebhafter Diskussion) weiter hinter seinen bekannten Forderungen“ steht. Rund 1 640 Leinwände hätten dann ohne Gegenstimme den Weg für das weitere Handeln klar  gemacht, das ebenso „ein Stehen zur deutschen Filmförderung mit gleichzeitiger Forderung nach Abgabengleichheit und -gerechtigkeit“ beinhalte: „Klare Position ohne Vorbehalt“ (frei zugänglich)

Man brauche die deutsche Filmförderung und wolle nicht ihr Totengräber sein, verlautbare es aus Kreisen der Kinobetreiber berichtet Blickpunkt:Film. Geknüpft ist dieser Beschluss allerdings an die Erwartung, dass eine Arbeitsgruppe eingesetzt wird, die sich mit der von den Betreibern angeprangerten Ungerechtigkeit des Abgabesystems auseinander setzt. Die juristische Auseinandersetzung mit dem FFG werde jedoch fortgesetzt, insbesondere stünden die Betreiber einstimmig hinter den Klagen und der Beschwerde in Brüssel, der sich mittlerweile unter anderem Cinemaxx und UCI angeschlossen hätten: „Vorerst keine weiteren Vorbehaltszahlungen“

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