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Presseschau

Herausforderungen der österreichischen Filmbranche und die Unterschiede zur deutschen Filmförderung

17. November 2017
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Österreichs Film sei bei den internationalen Festivals über die Maßen erfolgreich. Doch die Branche stehe vor zahllosen neuen Herausforderungen, vom Streaming-Boom bis zur Frage nach der Gleichberechtigung. Eine Bestandsaufnahme im Kurier von Georg Leyrer und Alexandra Geibel

„Die österreichische Filmförderung (..), die sich als Kulturförderung verstehe, will Regisseur Stefan Ruzowitzky unangetastet wissen, zumal sie für große Vielfalt in der heimischen Kinolandschaft sorge – ganz im Gegensatz zum Nachbarland Deutschland, wo die Förderung stark an einen kommerziellen Erfolg gebunden ist: "Das führt dazu, dass sich die Produktionen sehr auf Kinderfilme und Komödien reduzieren – und dann stellt sich schon die Frage, ob man da hin will." Die klare Antwort ist Nein: "Die Deutschen beneiden uns um unsere Förderung, mit der wir die gewagteren und radikaleren Filme produzieren", so Ruzowitzky.“ (Auszug)

Deutschlands Erfolgskriterium seien die Besucherzahlen. In Österreich sei das komplizierter: „Denn künstlerischer Erfolg, auf den sich die Branche beruft, ist weniger fassbar. „

Auch die Publikumsfrage sei „in der kleinen heimischen Branche eine heikle, fast giftige.“ Zwei große Strömungen würden um die Förderungen kämpfen: „Großproduzenten, die auf Publikumswirksamkeit setzen, und die für das "Filmwunder" verantwortlichen Autorenfilmer.“ Zum ausführlichen Artikel: Filmwunder in Zeiten der Kinorevolution

(Frei zugänglich)

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