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Presseschau

Intendant des HR Manfred Krupp: Veränderungsprozesse nicht auf „Einsparungen“ reduzieren

30. Januar 2018
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Der Hessische Rundfunk rechne für 2018 mit Aufwendungen in Höhe von 598 Millionen Euro, denen Erträge von 507 Millionen Euro gegenüberstehen. Damit ergäbe sich ein Fehlbetrag in Höhe von rund 90 Millionen Euro. Wie der hr-Intendant Manfred-Krupp in einem medienpolitik.net-Gespräch betont, sei es der Anstalt aber auf Grund großer Sparanstrengungen in den vergangenen Jahren und in der Zukunft nach derzeitiger Planung gelungen, die Liquidität bis 2022 sicherzustellen. Das hr-fernsehen, so Krupp, sei konsequent auf Hessen ausgerichtet. Diese Ausrichtung soll weiter gestärkt und mit einer neuen Organisationsstruktur ein breiteres und aktuelleres Themenangebot sichergestellt werden. Ein neuer Newsroom werde den hr in die Lage versetzen, die audiovisuellen Inhalte insbesondere im Internet schneller in die relevanten Kanäle zu verbreiten. An der gegenwärtigen Debatte zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ärgert den hr-Intendanten, dass der Veränderungsprozess bei der ARD allein auf „Einsparungen“ reduziert werde. „Unser Markenkern ist Hessen“

(Online frei zugänglich / Das Interview ist eine Vorveröffentlichung aus der promedia-Ausgabe 02/18)

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