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Presseschau

Interview: „Wir wollen aus Konsumenten Produzenten machen“

7. Juni 2019
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Im Gespräch erklärt Thomas Schadt, Direktor der Filmakademie Baden-Württemberg, wie wichtig eine intellektuelle Durchdringung der Medienwelt für Studierende sei. „Sie kommen als reine Konsumenten und sind beinahe ausschließlich über Internet und Social Media sozialisiert“. In den ersten beiden Jahren würden sie daher in eine kritische Distanz zu alldem geführt. Es gehe allerdings nicht um „die Ausbildung systemresistenter Persönlichkeiten. Sie müssen Visionen entwickeln, an das glauben, was sie tun, dafür Verantwortung übernehmen, aber auch zum Dialog fähig sein.“ Dies sei der gelebte Spagat zwischen Utopie und Realität. Auf die Frage, ob es nicht bereits zuviele Filmemacher und Filme gäbe, erklärt Schadt: „Solange es nicht zu viele gute Geschichten gibt, die so gut erzählt sind, dass wir sie unbedingt im Kino oder im Fernsehen sehen wollen, bilden wir auch nicht zu viel aus. Und ich sehe nach wie vor zu wenig gute Filme.“

Titel: Fragen stellen, die zum Nachdenken zwingen. Von Michael Hanfeld in der FAZ am 07.06.2019 Seite 13 (nicht frei zugänglich)

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