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Presseschau

Kommentar: „Die deutsche Filmförderung hat schon genug Baustellen. Sie braucht nicht auch noch die AfD.“

18. September 2019
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Im Kommentar von Andreas Busche auf tagesspiegel.de wird betont, dass das Treffen des Chefs der hessischen Filmförderung mit dem AfD-Boss Meuthen ein Politikum sei. Ein Grund für einen Rücktritt sehe der Autor allerdings nicht. „Die AfD hat sich in den vergangenen Jahren den Ruf eines Störenfrieds verdient, der die konstruktive Arbeit in den verschiedenen Kulturausschüssen systematisch verhindert. In diese Richtung zielt auch der Instagram-Post von Jörg Meuthen ab: Meuthen kippt Sand ins Getriebe und freut sich anschließend über die Empörungswelle.“ Allerdings müsse man zwischen moralischem und politischem Diskurs unterscheiden. Prinzipiell spreche eben nichts dagegen, dass sich Hans Joachim Mendig mit einem ihrer Politiker trifft. Die Forderung nach einem Rücktritt sei ein Reflex, „der immer öfter im Umgang mit den Rechtspopulisten zu vernehmen ist. Es sorgt aber auch, siehe Donald Trump, für schleichende Abnutzungserscheinungen.“ Was nun unbedingt notwendig sei ist, „sich die Arbeit von Hans Joachim Mendig künftig sehr genau anzusehen.“

Titel: Keine Frage des Freizeitverhaltens von Andreas Busche auf tagesspiegel.de am 17.09.2019

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