Springe zum Inhalt
Presseschau

Kommentar zu Gehältern bei ARD und ZDF: „Gutachten gegen Gutachten“

26. November 2019
Thema
Kontakt

Geschäftsstelle Berlin
T 030 20670880
E-Mail

Im Zuge des Bekanntwerdens eines Gutachtens der Kef, in dem die Gehälter von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten als zu hoch angesehen werden, schreibt Michael Hanfeld in der FAZ: „Diese Angaben sind nicht nur mit Blick auf den von den Intendanten immer wieder ins Feld geführten, angeblichen „Spardruck“ interessant, aufschlussreich ist auch, dass ausgerechnet die Sender, die am lautesten über angeblich leere Taschen klagen – wie zum Beispiel der Hessische und der Westdeutsche Rundfunk –, am meisten Geld für Gehälter ausgeben.“ Was folgte war ein Gegengutachten der Sender, bei dem die hohe Altersstruktur ihrer Belegschaften berücksichtigt wurde. „Denn bei ihnen, so hieß es auf Anfrage dieser Zeitung bei der ARD, seien siebzig bis 75 Prozent der Mitarbeiter älter als 45 Jahre, wohingegen in der freien Wirtschaft 45 bis 50 Prozent einer Belegschaft zur Generation 45+ gehörten. Dies erkläre höhere Personalkosten(…)“.

Geringverdiener, allein zu Haus von Michael Hanfeld in der FAZ am 26.11.2019 Printausgabe Nr.275 Seite 13 (nicht frei zugänglich)

Scroll