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Presseschau

Kommentar zur Causa Mendig: „Eine Vorlage, die in einen Versenkungstreffer zu verwandeln ein Leichtes ist.“

26. September 2019
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Michael Hanfeld schreibt in seinem Kommentar für die FAZ: „Debatten werden im Zeitalter der Moralmeuten im Netz nicht mehr geführt, sie funktionieren auf schlüsselreizbewehrten Knopfdruck wie in der Spielshow. Betätigt jemand den AfD-Buzzer, ist die Runde vorbei. Der Kandidat fliegt raus.“ Entsprechend wäre es dem Chef der hessischen Filmförderung, Hans Joachim Mendig, ergangen. Wäre Mendig auf Distanz zu Meuthens politischer Instrumentalisierung gegangen und hätte es nicht dabei belassen, das Dreiertreffen der Kunstministerin gegenüber als rein privates Beisammensein auszuweisen, wäre die Absetzung abzuwenden gewesen. Wer Mendig kenne, wüsste, „Selbstkritik-Bußübungen (…) sind ihm zuwider. Er dürfte aber vor allem registriert haben, dass dies für viele die Gelegenheit war, alte Rechnungen zu begleichen.

Titel: AfD-Buzzer von Michael Hanfeld auf faz.de am 26.09.2019

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