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Presseschau

Mediatheken: Filmbranche appelliert an die Länder-Ministerpräsidenten: Die Expertise der Kultur- und Kreativwirtschaft endlich berücksichtigen.

9. Oktober 2017
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In einer Pressemitteilung (Freitag, den 6.10.) appelliert Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), an die Ministerpräsidenten der Länder die "uferlose Ausweitung des Telemedienauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zulasten einer vielfältigen Medienlandschaft in Deutschland" zu stoppen.
Dazu haben 15 Verbände ein gemeinsames Schreiben an die Ministerpräsidenten gerichtet, in dem sie fordern, dass "die öffentlich-rechtlichen Mediatheken nicht losgelöst von der anstehenden Strukturreform der Sendeanstalten sowie ohne umfassende Sachverhaltsklärung" ausgeweitet werden sollen. Unterzeichner des Schreibens seien  Autoren, Regisseure, Film- und Fernsehproduzenten, Verleiher, Filmtheater, Dokumentarfilmer, Bildungsmedienanbieter und private Sendeunternehmer. Alfred Holighaus, Präsident der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO), in der Pressemitteilung: „Es werden bisher ausschließlich und einseitig die Interessen der öffentlich-rechtlichen Sender bedient und mit wohlfeilen Expertenmeinungen aus der Wissenschaft gestützt“. Und weiter: "Die Mediathekenregelung sollte darüber hinaus im Einklang mit der groß angelegten Auftrags- und Strukturreform der Sender stehen, damit auch den Verbrauchern ehrlich vermittelt werden kann, welches Programm mit welchen finanziellen Mitteln überhaupt realisierbar ist.“

Direkter Link zu dem Anschreiben an die Ministerpräsidenten vom 6.10.2017: Keine uferlose Ausweitung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zulasten einer vielfältigen Medienlandschaft in Deutschland

Zur Pressemitteilung der SPIO vom 6.10.2017Ministerpräsidenten in der Verantwortung
Kultur- und Kreativwirtschaft appelliert auf breiter Basis gegen uferlose Ausweitung des Telemedienauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zulasten einer vielfältigen Medienlandschaft in Deutschland

(Alles frei zugänglich)

Nächster Schritt:
Auf der Ministerpräsidentenkonferenz vom 18. bis 20. Oktober soll final über die Vorschläge zur Novellierung des Telemedienauftrags entschieden werden.

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