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Presseschau

Mediatheken mit mehr Spielraum(?)

13. Mai 2019
Thema
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Durch den 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag, der am 1. Mai in Kraft getreten ist, können die ARD und das ZDF in „ihren Internet-Angeboten nun auch eingekaufte europäische Serien und Spielfilme zugänglich machen“. Dabei sind die Filme und Serien nach ihrer linearen TV-Ausstrahlung maximal 30 Tage lang online verfügbar. Die Abrufmöglichkeit sei zudem grundsätzlich auf „Deutschland zu beschränken“. Auch wenn die Sieben-Tage-Regelung faktisch abgeschafft wurde, führe dies allerdings vorerst nicht automatisch dazu, „dass sich die bisherigen Abrufzeiträume von Sendungen der öffentlich-rechtlichen Anstalten in deren Mediatheken groß ändern werden.“ Grund dafür ist, dass die bisherigen Telemedienkonzepte der Sender zunächst weiter gelten, in denen „die Abrufzeiträume für die jeweiligen Genres festgelegt sind.“

Titel: Mehr Spielraum für ARD und ZDF bei Online-Abrufen auf medienkorrespondenz.de am 12.05.2019 (frei verfügbar)

Dazu im Kommentar: Hans Hoff will als „Text-Junkie“ keine Videos zur Informationsvermittlung, „diese rauben ihm meist nur Zeit.“ In seinem Text setzt sich Hoff kritisch mit der Neuausrichtung von ARD und ZDF im Netz auseinander und mahnt dazu,  „Videos möglichst auch zu verschriftlichen oder zu verschlagworten“.

Titel: Besser Zeit verschwenden mit Videos und Podcasts. Von Hans Hoff auf dwdl.de am 12.05.2019

 

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